Boule2

 

Vereinsgelände am Klingerhuf:
 SV Neukirchen 21 e.V.
 Wilhelm-Reuter-Allee 2
 47506 Neukirchen-Vluyn


Bei Fragen:
 
 02845 / 29 78 48
 (Anrufbeantworter für Sprachnachricht)


Zwei Boule Bahnen
 Flutlicht (bei Bedarf)
 Gastronomisches Angebot

Bild der Boulebahnen

  Bild der Boulebahnen

CLUB PETANQUE

Gründung / Gründungsmitglieder

Die Boule Gruppe „CLUB PETANQUE“ hat sich zum 01. April 2024 gegründet und spielt seit dem 01. Juli 2024 auf der Bouleanlage des Sportgeländes „SV Neukirchen e.V.“

Zu den Gründungsmitgliedern zählen: Rolf Alberts, Dieter Bochnig, Edgar Bochnig, Jörg Hätzold, Hans-Joachim Heinrich, Klaus Hornsmann, Bernd Janßen, Klaus Janßen, Werner Klüh, Günter Liehr und Peter Rogge

Boulespiel / Bouleregeln

Boule versus Pètanque

Der Unterschied ist, dass Boule der allgemeine Begriff für verschiedene Kugelspiele ist, während Pétanque eine spezifische Variante davon ist. In Deutschland wird umgangssprachlich fast immer Pétanque gemeint, wenn man von Boule spricht, da es das bei uns verbreitetste Spiel ist. Der Hauptunterschied liegt in den Spielregeln: Beim Pétanque muss man mit beiden Füßen im Kreis stehen bleiben, während andere Boule-Varianten andere Bewegungsabläufe haben.

Die Geschichte des Pétanques: Pétanque (die heute populärste Kugelspielart) ist ein französisches Boule-Spiel, das auch in Deutschland sehr beliebt ist und oft einfach, als Boule bezeichnet wird; es ist ein Präzisionssport, bei dem Teams Stahlkugeln so nah wie möglich an eine kleine Zielkugel (das „Cochonnet“ oder „Schweinchen“) aus einem Kreis heraus werfen, wobei man mit beiden Füßen fest am Boden steht (abgeleitet vom provenzalischen „pieds tanqués“). Ziel ist es, Punkte zu sammeln, indem man seine Kugeln besser platziert als der Gegner.

Boule-Regeln – Spielablauf

Die offiziellen Maße für ein Pétanque-Spielfeld betragen 4 m Breite und 15 m Länge (oder 3 m × 12 m in bestimmten Fällen). Die Spieler (Teams) werden ausgelost und es wird vereinbart, welcher Spieler oder welches Team beginnt.

Zusammensetzung der Teams:

  • Tête-à-tête (1 gegen 1): Jeder Spieler spielt mit 3 Pétanque-Kugeln.
  • Doublette (2 gegen 2): Jeder Spieler spielt mit 3 Pétanque-Kugeln.
  • Triplette (3 gegen 3): Jeder Spieler spielt mit 2 Pétanque-Kugeln.

Der Spielkreis wird bestimmt, sodann betritt der erste Spieler (Werfer) den Spielkreis, wirft das „Schweinchen“ in eine Entfernung von 6 bis 10 m – und mindestens 1 m von jedem Hindernis entfernt (Mauer, Baum usw.) und platziert seine Kugel so nah wie möglich ans „Schweinchen“. Er darf den Spielkreis erst dann wieder verlassen, wenn seine Kugel den Boden berührt hat.

Ab diesem Zeitpunkt (Spielablauf) wirft immer das Team seine Kugeln, das gerade nicht den Punkt hält (also deren beste Kugel nicht am nächsten zum „Schweinchen“ liegt). Es wird versucht, die gegnerische Kugel entweder „wegzuschießen“ oder mit der eigenen Kugel zu punkten, indem man sie näher an das „Schweinchen“ (Zielkugel) „legt“. (Legen oder Schießen, das ist hier die Frage).

Die Spieldauer bestimmt sich danach, bis eines der Teams 13 Punkte erreicht hat. Das kann ca. 40 bis 50 Minuten dauern; das Gewinner-Team bedankt sich beim „Verlierer“.

Das Punkten basiert auf der Nähe der eigenen Kugeln zum „Schweinchen“ am Ende jeder Runde. Wenn ein Team keine Kugeln mehr hat oder das andere Team alle ihre Kugeln gespielt hat, wird die Aufnahme beendet und die Punkte werden gezählt. Die Mannschaft, deren Kugeln am nächsten zum Schweinchen liegen, gewinnt so viele Punkte, wie sie näher am Schweinchen hat als die beste gegnerische Kugel.

Im Verlauf eines Spiels kann es passieren, daß ein Spieler das Schweinchen aus dem Spielfeld „schießt“. Wenn keine Kugeln mehr im Spiel sind oder beide Teams noch Kugeln in der Hand haben, wird die Aufnahme für ungültig erklärt. Hat aber nur ein Team noch Kugeln übrig, erhält es so viele Punkte, wie es Kugeln noch zu spielen hat.

Der Wurfstil selbst umfasst das richtige Halten und die Ausführung. Vor dem Abwurf öffnet sich die Hand nach oben und die Kugel wird mit leichtem Rückdrall aus der Hand entlassen. Durch den Rückdrall stabilisiert sich der Lauf der Kugel und sie bremst beim Aufschlag leicht ab (rollt nicht so weit). Für den Anfang ist es wichtig gerade zu werfen (Arm und Hand bleiben gerade)

Wichtige ergänzende Regeln sind in diesem Zusammenhang:

Wurfkreis

Während des Wurfs müssen beide Füße des Werfers den Boden berühren und innerhalb des Kreises bleiben, bis die Kugel den Boden berührt hat

Spielfeld

Während eines Wurfs stehen die anderen Spieler ausserhalb der Wurfanlage

Gültige Kugeln

Kugeln, die das Spielfeld verlassen, über eine Begrenzung rollen oder gegen die Bande stossen, sind ungültig

Punktwertung

Ein Durchgang endet, wenn alle Spieler ihre Kugeln gespielt haben. Der Gewinner der Runde beginnt den nächsten Durchgang.

Spielende

Das Spiel ist gewonnen, wenn ein Team 13 Punkte erreicht hat.

 

„Fanny machen“ Eine legendäre Pétanque-Tradition!

Wenn ein Team 0 : 13 verliert, hat es „Fanny gemacht“. Die Folge? Die Verlierer müssen „Fanny küssen“ – meist das nackte Hinterteil einer Frauenfigur oder Statue! Ein augenzwinkerndes Ritual, das zum Spielspaß dazugehört.



Spielverein Neukirchen 21
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